Rixheim |
In Rixheim bestand eine jüdische Gemeinde bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts. Ihre Entstehung geht in die Zeit des 17. Jahrhunderts zurück. Ende des 18. Jahrhunderts lebten etwa 250 jüdische Personen am Ort. Ihre Zahl nahm in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts weiter zu (1833 372 Personen), um ist danach durch Abwanderung in die Städte zurückzugehen (1854 noch 54 jüdische Familien). Die jüdischen Familien lebten insbesondere vom Handel mit Vieh und Landesprodukten. Das jüdische Wohngebiet konzentrierte sich ursprünglich vor allem auf das "Judengässle" (später in "Rue des Berger" umbenannt). 1763 wurde eine Synagoge gebaut. In dieser Zeit oder erst gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde auch der jüdische Friedhof eingerichtet, dessen ältester noch lesbarer Grabstein von 1797 ist (Grabstein von Abraham Mosche Dreyfus). Die Synagoge wurde nach dem Wegzug der meisten jüdischen Familien 1931 abgebrochen. |
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