| Jüdische Friedhöfe | ||||||||||||||||
"Im Judentum wird das Andenken an die Toten seit je hochgehalten, und das jüdische Grab gilt als unantastbar - es wird deshalb auch nie aufgehoben und soll ewig bestehen bleiben. Pompöse Grabsteine sind verpönt, denn nach jüdischer Anschauung sind alle Menschen im Tode gleich, ob sie arm oder reich, angesehen oder unbekannt waren. Deshalb werden auch alle Toten im gleichen schlichten Holzsarg mit weissen Totenkleidern bekleidet bestattet. |
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| Baden (AG) | ||||||||||||||||
| Der jüdische Friedhof in Baden wurde 1879 eröffnet. Auf ihm befinden sich etwa 360 Gräber. | ||||||||||||||||
| Basel (Kanton Basel-Stadt, CH) | ||||||||||||||||
| Jüdische Friedhöfe Zur Geschichte des Friedhofes Der erste jüdische Friedhof Basels wurde Anfang des 13. Jahrhunderts eingerichtet. Er wird erstmals 1264 genannt, muss aber schon früher bestanden haben, da sich Grabsteine aus den Jahren 1222, 1226 und 1231 erhalten haben. Der Friedhof lag (vor der Stadt zu Spalon, im Arsclaf, "zwischen Gnadenthal und St. Petersplatz", neben dem Garten der Kustodie von St. Peter) im Bereich des heutigen Petersplatzes und war mit einer Mauer umgeben. Im Zuge der Verfolgungen Mitte des 14. Jahrhunderts wurde der Friedhof zerstört. Beim Bau des Kollegiengebäudes der Universität Basel (Petersplatz 1) kam 1937-39 eine größere Anzahl jüdischer Gräber zum Vorschein. Damals wurden die Gebeine in den Friedhof an der Theodor-Herzl-Straße verlegt. Im Frühjahr 2003 wurden bei erneuten Bauarbeiten (Unterkellerung des Kollegiengebäudes im Bereich der Cafeteria) weitere Gräber gefunden. Wiederum wurden Gebeine in den Friedhof an der Theodor-Herzl-Straße neu bestattet. Nachdem in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts nochmals eine jüdische Gemeinde entstehen konnte, legte diese 1394 einen (zweiten) jüdischen Friedhof am Hirschgässlein 17, am Aeschengraben an. Nur wenige Jahre diente dieser Friedhof als jüdischer Begräbnisplatz, da die Juden Basels auf Grund einer Brunnenvergiftungsklage 1397 aus der Stadt geflohen waren und nicht zurückkehren konnten. Die 1805 neu gegründete jüdische Gemeinde hatte zunächst noch keinen Friedhof. Die Toten wurden in Hegenheim beigesetzt. Die Bemühungen, in Basel einen Friedhof einzurichten, waren lange erfolglos. Noch 1888 wollte die Basler Regierung keinen jüdischen Friedhof in der Stadt, weil "kein genügender Grund vorliege, zu Gunsten einer einzelnen religiösen Genossenschaft eine Ausnahme zu machen". Schließlich gelang es um 1900, Grundstücke direkt an der französischen Grenze zu erwerben, auf denen mit Zustimmung der zuständigen Basler Behörden 1902/03 ein Neuer jüdischer Friedhof angelegt werden konnte (Lage: zwischen der heutigen Theodor-Herzl-Strasse und der französischen Grenze). Die Einweihung des Friedhofes war im August 1903. Die Friedhofshalle wurde 1969 durch einen Neubau ersetzt. Der Friedhof ist Begräbnisplatz sowohl der Israelitischen Gemeinde in Basel wie der Israelitischen Religionsgesellschaft. Auf dem Friedhof ist Platz für etwa 4800 Gräber, von denen derzeit etwa 3700 belegt sind. |
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| Bern | ||||||||||||||||
| Friedhof der Jüdischen Gemeinde Bern | ||||||||||||||||
| Geschichtliches Der jüdische Friedhof wurde 1870 erstellt. |
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| 1988 wurde das Mahnmal zu Ehren der Schoa-Opfer nach einem Entwurf von Oskar Weiss geschaffen. | ||||||||||||||||
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| Öffnungszeiten Sonntag bis Donnerstag 9 bis 18 Uhr, Freitag 9 bis 16 Uhr, Samstag und jüdische Feiertage geschlossen. |
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| Davos (GR) weitere Infos unter http://www.samd.ch/Galerie/geschi.htm#waldfriedhof |
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| Zur Geschichte dieses Friedhofes: Erstmals wurde 1903 um die Errichtung eines jüdischen Friedhofs gebeten, da mehrere hundert Israeliten in Davos lebten und Todesfälle nicht selten waren. Bisher war es nicht möglich, die Toten rituell in Davos zu bestatten, sie mussten also nach Zürich oder in ihre Heimat transportiert werden, was unerwünscht und kostspielig war. Deshalb lag es im Interesse des Kurortes, einen jüdischen Friedhof zu errichten. Dagegen war jedoch die Fraktions- und Kirchgemeinde Davos Platz, weil die Platzfrage nicht geregelt war und es keine gute Reklame gewesen wäre, wenn die Kurgäste ständig Friedhöfe unter den Augen gehabt hätten. Auch andere, vor allem finanzielle Gründe, sprachen dagegen. Das zweite Gesuch im Jahre 1914 stieß ebenfalls auf wenig Sympathie; diesmal hieß es, man solle die Entstehung von konfessionellen Friedhöfen vermeiden. Aber für die Juden kam ein einheitlich konfessioneller Friedhof nicht in Frage, weil einerseits die Forderung nach einer exklusiv jüdischen Begräbnisstätte bestand, und andererseits die Exhumierung (Umbettung eines Toten, um ein neues Grab zu erstellen) verboten war. In den Anfängen des Judentums waren die Friedhöfe nicht bekannt. Der Leichnam wurde bei den Vätern in einem Familiengrab auf eigenem Boden nicht weit vom Haus bestattet. Als dann den Juden das Schicksal der Vertreibung und Zerstreuung über die halbe Welt zugefallen war, wurden die Friedhöfe für sie zu Stätten der Zuflucht und Stärkung und zum Abbild ihrer bedrohten Existenz. Sie mussten nun um einen eigenen Begräbnisplatz kämpfen, und ihre Friedhöfe widerspiegeln die quälende Enge ihrer Behausungen. Ihnen stand nur ein möglichst kleines Stück Land zu, das sie später selten erweitern durften. Als dann 1919 über den Waldfriedhof abgestimmt wurde, befand sich im Amtsbericht dazu ein kurzer Hinweis auf den inzwischen von der Regierung Graubündens bewilligten jüdischen Friedhof, der ebenfalls auf dem Wildboden nach Plänen Gaberels angelegt werden sollte. Schlussendlich dauerte die Realisierung dieses Vorhabens aber ein ganzes Jahrzehnt, da der israelitische Kostenanteil zuerst viel zu hoch war bei den damaligen wirtschaftlichen Verhältnissen, und es zudem an Interessenten fehlte. Im März 1931 schließlich kam ein Vertrag zwischen der Fraktionsgemeinde Davos Platz und dem Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund zustande, in dem sich die Käuferin verpflichtete, das gekaufte Land nur als Friedhof zu benützen. Im Jahr 1931 konnte der Friedhof endlich eingeweiht werden. Inzwischen zählt die Grabstätte 176 Gräber, 50 davon aus der Zeit vor dem 2. Weltkrieg. Platz wäre für etwa 900 Gräber, aber mit dem Rückgang der Tuberkulose ging auch die Zahl der jüdischen Kurgäste zurück. Auffallend am jüdischen Friedhof ist die Schlichtheit: Die einheitlichen Grabsteine stehen in geraden Reihen in der Erde und sind alle nach Jerusalem ausgerichtet. Blumenschmuck ist nicht üblich, auch nicht anderer Schmuck; dies, obwohl bis um etwa 100 n. Chr. die Bestattungen sehr prunkvoll waren! Um diese Zeit nämlich starb ein angesehener Patriarch, der sich jedoch jeglichen Schmuck an seinem Grab verbat. Seither sind die jüdischen Gräber sehr schlicht, nach dem Motto: "Im Tod sind alle gleich". Als einziges Zeichen der Erinnerung werden Steine von den Besuchern auf die Gräber gelegt. Dieser Brauch geht auf frühere Zeiten zurück und ist ein Symbol dafür, dass man sich an die Verstorbenen erinnert. Quelle: Zeitschrift Davoser Revue, 70. Jahrgang, Nr. 1, März 1995. |
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| Endingen / Lengau (Kanton Aargau) | ||||||||||||||||
| Zur Geschichte der jüdischen Gemeinden und ihres Friedhofes In den beiden Dörfern im Surbtal bestanden vom 17. bis 19. Jahrhundert die einzigen jüdischen Gemeinde im heutigen Gebiet der Schweiz, wo in dieser Zeit eine dauerhafte Niederlassung möglich war. Bis um 1800 gehörten diese Dörfer zur Markgrafschaft Baden, danach zum Kanton Aargau. In Lengnau werden Juden zum ersten Mal 1622, in Endingen 1678 genannt. Der Erwerb von Boden und das Handwerk war den Juden auch hier bis zum 19. Jahrhundert verschlossen. So lebten sie vom Hausier-, Vieh- und Liegenschaftshandel. 1844 gab es alleine in Endingen 44 Viehhändler, in Lengnau 15. 1850 lebten noch 1515 Juden in den beiden Dörfern. In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts ging ihre Zahl durch Wegzug in die Städte stark zurück. 1920 wurden noch 263 Juden in den beiden Dörfern gezählt, 1980 waren es insgesamt nur noch drei jüdische Familien. Zunächst wurden die aus den Gemeinden Endingen und Lengnau verstorbenen Juden in einem Friedhof auf einer kleinen Insel im Rhein bei Koblenz beigesetzt ("Judenäule"). Die Insel hatten die Juden der Grafschaft Baden in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts von der Stadt Waldshut gepachtet. Da sie jedoch mehrfach überflutet und verwüstet worden war, baten die Surbtaler Juden 1750 um Anlage eines Friedhofes in der Nähe ihrer Gemeinden. Das "Judenäule" wurde 1812/13 von den Gemeinden Lengnau und Endingen" für ewige Zeiten" erworben. |
![]() ![]() "Friedhoof oder Begräbniß Ohrt der Juden zwischen Längnau und Endingen" von Johann Caspar Ulrich (1754). |
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| Die Chewra Kadischa dieser Orte besuchten einem bestimmten Tag einmal im Jahr die Gräber und sorgte für deren Instandhaltung. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hörte diese Fürsorge auf. Seitdem verfielen die Grabsteine nach und nach oder wurden von den umliegenden Bewohnern zu Bauzwecken entwendet. In den 1920er-Jahren waren noch drei Steine aus den Jahren 1690, 1699 und 1708 vorhanden. Durch die 1954/55 geplante Rheinregulierung wurden die Toten aus über 80 Gräbern exhumiert und auf dem Endinger Friedhof beigesetzt. Auch die noch erhaltenen Grabsteine wurden dort aufgestellt. Für die Anlage eines Friedhofes konnten die Juden von Endingen und Lengnau 1750 ein Grundstück in der Mitte zwischen den beiden Dörfern zum Preis von 340 Gulden erwerben. Die ältesten Grabstätten liegen im südöstlichen Bereich des Friedhofes in Richtung Lengnau. Der Friedhof wurde mehrfach erweitert. Durch eine Regelung von 1859 gehörten der israelitischen Gemeinde Lengnau zwei Fünftel, der israelitischen Gemeinde Endingen drei Fünftel des Friedhofsgrundstückes. Der 1963 erworbene neue Friedhofsteil ist im Eigentum des "Vereins für Erhaltung der Synagogen und des Friedhofes Endingen-Lengnau" und umfasst eine Fläche von 48,64 a. Zu den Besonderheiten des Friedhofes gehört, dass die Gräber in Nord-Südrichtung angeordnet sind. Männer und Frauen wurden in getrennten Reihen begraben. Insgesamt sind über 2700 Personen auf dem Friedhof beigesetzt. Seit dem 19. Dezember 1963 steht der Friedhof mit Beschluss des Regierungsrates des Kantons Aargau unter Denkmalschutz. Seit Jahren sind die meisten der auf dem Friedhof Beigesetzten verstorbene Bewohner des Schweizerischen Israelitischen Alters- und Pflegeheimes in Lengnau . Lage des Friedhofes: etwa 1 km außerhalb von Lengnau in Richtung Endingen |
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| Fribourg | ||||||||||||||||
| Ein jüdischer Friedhof konnte in Fribourg 1904 eröffnet werden. Er hat eine Kapazität von 150 Gräbern, von denen etwa 105 belegt sind. | ||||||||||||||||
| Genf | ||||||||||||||||
Cimetière Israélite de Carouge: (Israelitischer Friedhof von Carouge) |
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| Cimetière Israélite de Veyrier (Israelitischer Friedhof von Veyrier) | ||||||||||||||||
| Cimetière Israélite de Veyrier (Israelitischer Friedhof von Veyrier) 16 chemin de l'Arvaz 1255 Veyrier * Tel. & Fax : 022.784.16.05 ou 079.202.33.70 E.mail : cimet@comisra.ch Bus TPG : N° 8 Richtung Veyrier Ecole Haltestelle "Salle Communale" Öffnugszeiten: Sonntag bis Donnerstag von 8h00 bis 18h00 im Sommer & von 8h00 bis 17h00 im winter ; am Freitag von 8h00 bis 14h00. Am Samstag und jüdischen Feieertagen geschlossen . Telefon Friedhof wächter: 022.784.16.05 ou 079.202.33.70 ou 076.573.12. Da sich der Friedhof an der französisch schweizerischen Grenze befindet, werden die Besucher gebeten, sich entsprechend zu verhalten und auch Identitätspapiere mit sich zu führen |
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| Lageplan | ||||||||||||||||
| Friedhof von Veyrier, chemin de l'Arvaz 16, 1255 Veyrier | ||||||||||||||||
| Lausanne | ||||||||||||||||
| Cimetière de Cery / Friedhof von Cery | ||||||||||||||||
| Für die Besucher aus Richtung Genf, nehmen die Autobahnausfahrt Blécherette, überqueren die Autobahn und nehmen die erste Strasse nach links. Danach geraudeaus bis zur Anzeigetafel CERY CIMETIÈRE (Friedhof) Für die Besucher welche aus Richtung Vevey kommen, benützen die Autobahnausfahrt Blécherette und fahren immer geradeaus bis zur Anzeigetafel CERY CIMETIÈRE (Friedhof) Die Besucher aus Lausanne fahren in Richtung Neuenburg (Neuchâtel) bis zur Haltestelle der Verkehrsbetriebe Lausanne prilly-chasseur. Die nächste Strasse nach rechts. Danach geradeaus bis zur Anzeigetafel CERY CIMETIÈRE (Friedhof) |
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| Cimetière de Prilly /Friedhof von Prilly | ||||||||||||||||
| Die Autobahnausfahrt Crissier oder Blécherette benützen und in die angegebene Richtung Prilly fahren.
Von Lausanne Richtung Prilly und danach Richtung Prilly Centre. Auf der Hauptstrasse welche von Lausanne nach Crissier führt zum Verkehrsrondel bei der COOP PRILLY CENTRE wo Sie die Strassentafel PISCINE (Schwimmbad) finden. Der Friedhof befindet Jüdische Friedhöfe in Lausanne sich unterhalb des Schwimmbad es von Prilly, wo sich ein grosser Parkplatz befindet, an der Avenue du Château. |
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| La Chaux-de-Fonds (NE) | ||||||||||||||||
| Der jüdische Friedhof der Gemeinde La Chaux-de-Fonds liegt in "Les Eplatures" zwischen La Chaux-de-Fonds und Le Locle. Er umfasst mehrere hundert Grabstätten. Die älteste Inschrift ist vom 5. Dezember 1872 (Grab von Cecile Hirsch). Die jüdischen Familien in La Chaux-de-Fons sind aus Hegenheim und anderen Dörfern im Elsass zugezogen. Der Friedhof und seine kleine Friedhofshalle werden bis heute benützt. Eine um 1900 erbaute schöne Synagoge befindet sich in der Stadt zwischen der "Rue de la Serre" und der "Rue du Parc". | ||||||||||||||||
| Lugano-Naranco (TI) Der jüdische Friedhof wurde 1918 eröffnet. Er hat eine Kapazität von etwa 540 Gräbern, von denen etwa 470 belegt sind. |
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| St. Gallen | ||||||||||||||||
| Alter und neuer jüdischer Friedhof Bis 1867 wurden die Verstorbenen der jüdischen Gemeinde St. Gallen in Hohenems / Vorarlberg beigesetzt. Nach der Große Rat der Stadt St. Gallen 1865 trotz heftiger Opposition die Konstituierung einer Israelitischen Kultusgemeinde in der Stadt beschlossen hatte, wurde zugleich die Ausübung des jüdischen Gottesdienstes, die Errichtung einer Religionsschule und die Anlegung eines Begräbnisplatzes gestattet. So konnte 1867 in St. Gallen der jüdische Friedhof |
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| Hagenbuch angelegt werden. Um 1915 war dieser Friedhof voll belegt. Danach wurde mit der Planung und Neuanlage eines neuen jüdischen Friedhofes als Teil des Ostfriedhofes begonnen. Er ist vom übrigen Teil des Ostfriedhofes abgetrennt. Der Friedhof im Hagenbuch (Hagenbuchstrasse, zwischen Falkenstein- und Rappensteinstrasse) enthält ca. 140 Gräber, der jüdische Teil des Ostfriedhofes (Kesselhaldenstrasse) 670 Gräber. |
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| Zürich | ||||||||||||||||
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| Die beiden ICZ -Friedhöfe Unterer und Oberer Friesenberg befinden sich am Fusse des Uetlibergs. Beide Friedhöfe sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Genaue Abfahrtszeiten und Verbindungen erhalten sie hier: Link VBZ Adresse Friesenbergstr. 330 Tel: +41 (0)44 462 14 72 Öffnungszeiten Sonntag Donnerstag 8.00-17.00 Freitag 8.00-16.00 Am Schabbat und an den jüdischen Feiertagen bleiben die Friedhöfe geschlossen. Es ist für Kohanim möglich, auf dem Oberen Friesenberg die Gräber zu begehen. Auf dem Unteren u. Oberen Friedhof liegen je ein Register der Gräber sowie ein Friedhofplan auf. |
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| Israelitischer Friedhof Oberer Friesenberg | ||||||||||||||||
| Lage: Friesenbergstrasse 330 8055 Zürich Fläche: 34'618 m 2 Privatbesitz : Israelitische Cultusgemeinde Zürich ICZ |
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| Errichtet: 1952; Abschluss der Erweiterungen 1988 Kontaktpersonen: Samuel Urbach, Friedhof- und Bestattungskommission. Marcel Gast, Bestattungen Telefon ++41 44 283 22 90 VBZ-Verbindungen Erreichbar mit Tram 9 / 14 bis Goldbrunnenplatz; mit Bus 32 bis Friesenberg, mit Kleinbus 73 bis Friedhof Auf dem Friedhof befindet sich eine geräumige Abdankungshalle und weitere Räume für die jüdischen Bestattungs-Rituale. Es werden hier Menschen der jüdischen Religion aus Ost und West bestattet. Der Erinnerungsstein (Kalksteinkubus) von Susi Guggenheim-Weil symbolisiert Gedenken an die Opfer der Naziherrschaft. Der Friedhof ist öffentlich zugänglich. |
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| Israelitischer Friedhof Unterer Friesenberg | ||||||||||||||||
| Lage: Friesenbergstrasse 330, 8055 Zürich Fläche: 17'354 m 2 Privatbesitz: Israelitische Cultusgemeinde Zürich ICZ Errichtet: 1866 Kontaktpersonen: Marcel Gast, Friedhof- und Bestattungskommission Marcel Ebel, Bestattungen Telefon ++41 44 283 22 90 VBZ-Verbindungen Erreichbar mit Tram 9 / 14 bis Goldbrunnenplatz; mit Bus 32 bis Friesenberg; mit Kleinbus 73 bis Friedhof |
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| Auf diesem Friedhof finden fast keine Bestattungen mehr statt. Eine prachtvolle, reich mit jüdischen Ornamenten geschmückte Abdankungshalle bereichert den Friedhof. Es werden Menschen der jüdischen Religion aus Ost und West bestattet. Der Friedhof ist öffentlich zugänglich. | ||||||||||||||||
Prominente Verstorbene |
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| Israelitischer Friedhof Agudas Achim | ||||||||||||||||
| Lage: Goldackerweg, Albisrieden, 8047 Zürich Fläche: 6'500 m 2 Errichtet: 1913 Privatbesitz: Jüdische Gemeinde Agudas Achim, Telefon ++41 1 461 02 69 |
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| Kontaktpersonen: Nathan Beck, Telefon (G) ++41 1 242 84 15 VBZ-Verbindungen Erreichbar mit Bus 80 ab Triemli, bis Goldackerweg. Auf diesem Friedhof werden hauptsächlich Menschen jüdischer Religion aus dem Osten bestattet. Auch orthodoxe Juden finden hier die letzte Ruhe. Der Name der Jüdischen Gemeinde "Agudas Achim" heisst übersetzt "Gemeinde der Brüder". |
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| Israelitischer Friedhof am Schützenrain | ||||||||||||||||
| Lage: Am Schützenrain, Albisrieden, 8047 Zürich Fläche: 1'800 m 2 Errichtet: 1982 Privatbesitz: Jüdisch Liberale Gemeinde Or Chadasch JLG |
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| Kontaktpersonen: H. Hirsch, Sekretariat, Telefon 01 221 11 52 VBZ-Verbindungen Erreichbar mit Bus 80 ab Triemli, bis Goldackerweg Der kleine Friedhof wurde als Waldfriedhof angelegt. Es befindet sich dort ein Gedenkstein von Felix Kohn für die Opfer der Shoa. Auch auf dem Friedhof ahnt man den freien, vorurteilslosen, nicht orthodoxen Geist, der die Jüdische Liberale Gemeinde Or Chadasch auszeichnet. Diese wurde von progressiv orientierten Mitgliedern der Einheitsgemeinde gegründet. Die Übersetzung des Namens Or Chadasch bedeutet "Neues Licht". Der Friedhof ist nach Absprache mit der JLG zugänglich. |
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| Israelitischer Friedhof Binz | ||||||||||||||||
| Lage: Israelitische Religionsgesellschaft Zürich Auskunft Sekretariat IRG |
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| Jüdischer Friedhof Steinkluppen | ||||||||||||||||
| gegründet 1899 in Betrieb bis 1936 im
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